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Einblick in die Prognosen der Baubranche 2024

Die Ergebnisse in Kürze

Trotz eines krisenreichen Jahres 2023, kann im kommenden Jahr mit Besserungen gerechnet werden. Geplante Maßnahmen geben Hoffnung.

Blick auf die Baubranche 2024

In dieser „estario Infografik“ zeigen wir Ihnen die Prognosen für die Bauwirtschaft 2024 im Vergleich zu 2023 auf.

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Die Ergebnisse im Überblick

Das schwankende Jahr 2023

Das turbulente Jahr 2023 ist nun zu Ende, aber wie sieht es 2024 für die Bauwirtschaft aus? Diese Frage stellt sich womöglich jeder in der Bau- und Immobilienbranche. Nachdem 2023 die Umsätze und Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe in den ersten Monaten wider Erwarten gesunken sind, ließ auch das restliche Jahr keine positive Entwicklung erwarten. Das Statistische Bundesamt vermerkte drastische Rückgänge der Baugenehmigungen: -37,8 Prozent bei Einfamilienhäusern, -52,5 Prozent bei Zweifamilienhäusern und -28,0 Prozent bei Mehrfamilienhäusern. Insgesamt wurden von Januar bis August 2023 rund 69.100 Wohnungen weniger genehmigt. Ziel der Bundesregierung war es, jährlich 400.000 neue Wohnungen in Deutschland zu errichten. Grund für die Lage waren unter anderem die Inflation, explodierende Baustoffpreise, sowie der Mangel an Material und Fachkräften.

Chancen und Ambitionen für 2024

Das „Bündnis bezahlbarer Wohnraum“ legte im vergangenen Jahr folgende Maßnahmen fest: Der soziale Wohnungsbau soll Zuschüsse von 18,15 Milliarden Euro erhalten. Die Renovierung von Gewerbeimmobilien soll im Sinne des KfW-Förderprogramms mit 480 Millionen Euro gefördert werden. Weiter in den Fokus rückt das Nachhaltige Bauen und im selben Interesse auch der Fortschritt der Heizwende. Das ohnehin schon wichtige Thema Nachhaltigkeit/Klimafreundlichkeit wird 2024 wichtiger denn je. Ressourcen und deren Nachhaltigkeit spielen langfristig eine große Rolle, da sie den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes ausmachen.

Wie realistisch werden die Erwartungen eingeschätzt?

Eine aktuelle Prognose von EY-Parthenon für das Hochbauwesen in Deutschland deutet darauf hin, dass sich die Lage im Wohnungsbau ab dem nächsten Jahr verbessern wird. EY-Parthenon rechnet damit, dass der Einbruch des Wohnungsbaus sich nicht weiter fortsetzt. Auch die Hoffnung, dass sich die explodierten Baupreise in absehbarer Zeit wieder regulieren, besteht. Jedoch gilt es abzuwarten, denn auch der Zentralverband des deutschen Baugewerbes (ZDB) gab seine Prognose für 2024 bekannt: Der Umsatz soll im Bauhauptgewerbe real um 3 Prozent sinken. Der Präsident des ZDB, Schubert-Raab, drängt die Bundesregierung, schnell Planungssicherheit für das kommende Jahr 2024 zu schaffen.

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